Briefwechsel

Faksimile: Brief, Lieber Freund ...

Auszüge aus Briefwechseln zwischen Martin Buber und verschiedenen Persönlichkeiten, Freunden und anderen Briefpartnern.

Benno Jacob zur Verdeutschung der Schrift

"Es ist eine epochemachende Leistung, die sich der Lutherschen Bibelübersetzung mutatis temporibus ebenbürtig an die Seite stellen darf. [...] Vorallem haben Sie erreicht, was Sie, wenn ich Sie richtig verstanden habe, eigentlich wollten: die Ursprache wiederzugeben. Man liest in ihrer übersetzung Hebräisch, aber auf Deutsch und nicht auf Deutsch gestammelt. Dazu ist sie auch eine exegetische Leistung,

Arnold Zweig zu „Vom Geist des Judentums“

"Ich habe es gelesen, wie ich wenig Bücher gelesen habe, seit ich sehr jung war. Das Zusammentreten Ihrer alten Schriften mit den neuen darin war mir völlig ergreifend, und das Gesicht des Buches, besser des Gesagten, erregte mich zu einer Totalität der Anschauung des Judentums, wie sie mir vorher nie gegeben war, und dennoch: Sie haben im Kern des Buches, über den Gott der Juden und die jüdische

Albrecht Goes Nachwort zu „Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre“

"Martin Buber und die Chassidim: das ist keine Gelehrtenbeziehung, sondern eine Lebensfreundschaft. Er hatte früh, noch im Haus seines Großvaters, von dem Chassidim gehört; er hatte ihre Fragen und Antworten, mehr noch: ihr ganzes Dasein sich einverleibt. Er wußte, was diese Frommen vor zweihundert Jahren konnten: sie konnten denken, spielen, träumen, tanzen; sie konnten an Gott glauben, wie

Briefwechsel mit Karl Thieme zum Freiburger Rundbrief

"(...) Durchaus verstanden zu haben meine ich Ihre berichtigende Bemerkung zu meiner Frage, ob nicht er gläubige Jude hoffe, dass auch zuletzt der Christ Jude werde. Vielleicht kann man das, was ich meinte, richtiger so audrücken: Wir sind beide gewiss, dass sich unserer Gott am Ende vollkommen offenbaren wird.(...) Also sind wir  auch gewiss, dass wir über ihn einig sein werden. Da wir